Rehabilitation eines ausgefallenen Brunnenstandortes - Bonosha Wanchikota in Kooperation mit dem Bundesministerium für Entwicklung und wirtschaftliche Zusammenarbeit

In Bonosha Wanchikota wurde in 2008 von einer NGO ein Brunnen gebohrt und mit herkömmlicher Technik (durch Dieselgeneratoren betriebene Pumpe) ausgestattet.

 

Sowohl die Pumpe als auch die Energieversorgung sind nach einiger Zeit ausgefallen. Der Lokalregierung fehlte es an Mitteln um eine zuverlässige Fördertechnik einzusetzen.

 

Der Bedarf von täglich ca. 45.000 Litern Trinkwasser zur Einspeisung in das örtliche Wasserverteilungsnetz wurde aus einem weiter entfernt gelegenen Brunnen gedeckt. Die Einspeisung erfolgte unregelmäßig. Dies führt dazu, dass die Versorgung an den 13 Wasserentnahmestellen in der Stadt teils längere Zeit nicht oder nur sehr unzureichend erfolgen konnte. Dies hatte gravierende Auswirkungen auf die meist selbstversorgend tätigen Menschen.

 

Die Erfahrungen mit unseren in der Region bereits installierten solar betriebenen Tiefbrunnen führten zur Bitte der Lokalregierung, die Rehabilitierung der Wasserversorgung in Bonosha mit solarer Energie zu ermöglichen. 

Inzwischen ist die Wasserversorgung der Stadt gewährleistet, da wir eine solarbetriebene Pumpe eingesetzt haben. An der Pumpstation in Bonosha Wanchikota (ca. 1,5 Kilometer von Bonosha entfernt) wird das Wasser hochgepumpt und in die Hochbehälter der Stadt weitergeleitet (ca. 75 Meter Höhendifferenz).

 

Auch an der Pumpstation kann Wasser entnommen werden und können Batterien oder Handy´s geladen werden. Das umzäunte Gelände wird zudem als Garten genutzt.

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